Sonnabend, 2. März, ist wieder Gelegenheit zum Schnuppertauchen

Im Solebad gibt es neuen Termin für’s Schnuppertauchen mit Lutz Ahlborn: Es ist der Samstag, 2. März, ab 13:30 Uhr im Hallenbad. Die Konditionen sind wie üblich: Mindesteilnahmealter 14 Jahre, maximal für fünf  Teilnehmer stehen Atemluftflaschen und Ausrüstung zur Verfügung. Kosten pro Person: 20 Euro. Info und Anmeldung nicht im Solebad, sondern direkt bei Lutz Ahlborn, mobil 0176 – 435 26 701,  Festnetz 05551 – 996 771.

Sonnabend kein öffentlicher Badebetrieb

Am Sonnabend, 9. Februar, werden im Sole-Waldschwimmbad wieder die Bezirksmeisterschaften des DLRG-Bezirks Südniedersachsen ausgetragen. Dazu bleibt das Bad den ganzen Tag für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen. Auch das Frühschwimmen fällt am Sonnabend aus. Um Verständnis und Beachtung wird gebeten. Interessierte Besucher und Zuschauer haben am Sonnabend aber freien Zugang zum Bistrom, von wo aus die Wettkämpfe verfolgt werden können.

Nächste „Blaue Stunde“ am kommenden Sonntag

Die zweite „Blaue Stunde“ dieses Winterhalbjahres findet am kommenden Sonntag, 18. November, von 19 bis 21 Uhr wieder direkt im Anschluss an den öffentlichen Badebetrieb (und mit nahtlosem Wechsel) statt. Alle Entspannungssuchenden sind herzlich eingeladen, zu blauem Licht und Kerzenschein sowie entspannender Musik, dem Angebot von Cocktails, Getränken und kleinen Snacks – alles auch am und im Wasser konsumierbar – sowie Massagen zwei wunderbare Stunden im abendlichen Solebad zu verbringen. Der Spaß kostet nur den ganz normalen Badeintritt und wird von Ehrenamtlichen des Fördervereins organisiert. Herzlich willkommen.

Jammern hilft niemandem: Ein Wort in eigener Sache

Sehr geehrte Freunde und Nutzer des Sole-Waldschwimmbades Bad Gandersheim.

Aus neuerlich gegebenen Anlass möchten wir uns in eigener Sache an Sie wenden. Grund dafür sind Aussagen und Veröffentlichungen über das Sole-Waldschwimmbad, die leider eine gebotene Sachlichkeit vermissen lassen. So wie unterstehender Beitrag eines Gandersheimer Hobby-Bloggers vom 6. Juli sowie die nachfolgenden Reaktionen darauf.

Zum wiederholten Male ist in diesem Blog der Umstand des Verzichts auf eine Freibadsaison im Solewaldschwimmbad im – geradezu vorwurfsvoll anklagenden – Jammerton zum Thema gemacht worden. In keinem Fall ist dabei aber auf die Ursachen und Gründe dafür eingegangen worden – obwohl die bekannt und öffentlich gemacht worden sind –, sodass die Leser dieses Blogs geradezu irregeführt werden. Ohne Hintergrund kann es natürlich auch keinerlei Verständnis für eine allen Betroffenen unliebsame Maßnahme geben. Die Betriebsgenossenschaft bittet daher darum, sich auch der Gründe für diese Entscheidung anzunehmen, und nicht einfach in das stimmungstriefende Klagelied des Bloggers einzufallen.

Niemand in der Betriebsverantwortung ist die Entscheidung, das Freibad 2018 nicht zu öffnen, leicht gefallen. Schließlich hat es sich die Betriebsgenossenschaft, die großteils ehrenamtlich arbeitet, zur großen Aufgabe gemacht, das Bad am Leben zu erhalten, was inzwischen seit acht Jahren – und nicht selten unter größten Problemen – gelingt. Und hätte zum Zeitpunkt der Entscheidung im Frühjahr jemand sicher voraussagen können, dass es einen Jahrhundertsommer geben werde, wäre sie vielleicht auch noch einmal um ein Jahr aufgeschoben worden.

So aber musste eine Entscheidung auf Basis wirtschaftlicher Fakten gefällt werden:

– Die Genossenschaft hätte ein Kostenvolumen von rund 70.000 Euro einsetzen müssen, um das Freibad 2018 öffnen zu können. Das hätte nur die wichtigsten Sanierungsbedarfe gedeckt, keinesfalls aber für die weiterhin erforderliche Sanierung dreier, gigantischer Filter im Hallenbadkeller gereicht.

– Im vergangenen Jahr kamen rund 13.000 Gäste ins Freibad. Beim einen Durchschnittseintritt (aus Erwachsenen und Kindern) von ca. drei Euro, wären das knapp 40.000 Euro Einnahme. Schon das würde nicht annähernd die Startkosten decken.

– Hinzugerechnet werden müssen auf der Kostenseite aber die Ausgaben für Wasser, Heizung (in schlechten Sommern besonders teuer!) und Personal, das im Sommer Überstunden aufbaut bzw. durch Rettungsschwimmer unterstützt werden muss. Die Schere zwischen Kosten und Einnahmen wäre dadurch noch weiter aufgegangen, die Genossenschaft müsste im Restjahr dieses Defizit ausgleichen, um keine weiteren Bilanzdefizite einzufahren. Im Vorjahr waren dies (aufgrund Sanierungsarbeiten nach Hochwasser) 56.000 Euro Fehlbetrag!

Diese Gründe sind an sich schon hinreichend, um von einer Freibadsaison Abstand zu nehmen. Nun wäre eine solche Entscheidung ohne weitere Schritte kaum verständlich. In eben solche haben sich Betriebsgenossenschaft und Stadt Bad Gandersheim (die nach wie vor Eigentümer des Bades ist!) ebenfalls seit dem Winter begeben und sind mit Hilfe von Fachleuten daran gegangen, Perspektiven zu entwickeln, mit welchen Maßnahmen die gesamte Anlage zukunftsfähig gemacht werden kann. Darüber ist nach den Vorstellungen möglicher Maßnahmen z.B. im Gandersheimer Kreisblatt ausgiebig berichtet worden.

Solche Maßnahmen sind angesichts eines vermutlichen Investitionsvolumen von rund 2,5 Millionen Euro aber weder in ein oder zwei Jahren machbar noch gibt es dafür schon konkrete Entscheidungen oder Förderzusagen. Der Rat der Stadt will das Thema im August in einer Zusatzsitzung voranbringen. Danach würden zwei bis drei Jahre Umgestaltung im Freibad erfolgen, um deutlich vor der Landesgartenschau eine modernisierte und aktuellen Erfordernissen entsprechende Anlage zu bekommen, mit der dann auch ein wirtschaftlicher Betrieb gefahren werden kann.

Diese Zeit ist für alle Betroffenen hart und ohne Zweifel der Verzicht bedauernswert. Jeder sollte aber auch bedenken, was im Falle des Nichthandelns geschehen würde. Die Aussicht, dass weder eine Betriebsgenossenschaft – weil sie die Kosten nicht menr tragen kann – noch eine Stadt, die das erst recht nicht kann und will (Zukunftsvertrag!), zu einer Badbetreibung in der Lage wären, ist um einiges erschreckender, denn dann stünden wir wieder vor den Perspektiven des Jahres 2008, als die Stadt den Schlüssel umgedreht hat und Bad Gandersheim gar kein Bad mehr hatte.

Darum bitten wir Sie: Einfaches Jammern und Klagen hilft niemandem. Das Hallenbad wird weiterbetrieben und ist das Rückgrat eines Gandersheimer Solebadbetriebes, der mit vereinten Kräften in einigen Jahren mit einem völlig modernisierten Bad eine echte Perspektive für Jahrzehnte erfolgreichen Betriebes bekommen sollte. Und ja: Dabei spielt auch die kommende Landesgartenschau eine wichtige Rolle, und zwar eine sehr förderliche.

Wir würden uns sehr freuen, wenn diese Ausführungen ein wenig mehr zu Verständnis für unpopulär erscheinende, aber einfach unumgängliche Entscheidungen beitragen würden. Teilen Sie diese bitte auch mit Freunden und anderen Menschen, die vielleicht noch nicht auf dem gleichen Wissensstand sind.

Für ein starkes, schönes Sole-Waldschwimmbad in Bad Gandersheim.

Mit ihrer und aller uns Gewogenen Hilfe.

Es dankt Ihnen

die Betriebsgenossenschaft Sole-Waldschwimmbad

Sanierungswochen haben begonnen

Werte Freunde und Nutzer des Sole-Waldschwimmbades.

Es tut uns – erst recht angesichts des fortgesetzt wunderbaren Sommers – in der Seele weh, in diesen Tagen das Bad vom Netz nehmen und schließen zu müssen, doch die Sanierungsarbeiten im Hallenbadkeller und an der Technik geben uns keinen Aufschub. So haben wir am Montag mit dem zweiwöchigen Sanierungszeitraum begonnen. Unter anderem muss die sogenannte Schwallkammer (ein Zulaufbecken für Nachfüllwasser) grundüberholt und saniert werden, bekommt unsere Technik eine moderne Wasseranalyseanlage, die den Chlorgehalt und andere Wasserparameter fortwährend misst und gegebenenfalls anpasst, und sind eine Reihe weiterer Arbeiten an der Haustechnik durchzuführen. Sollte alles einigermaßen wie geplant verlaufen, wird der Badbetrieb am Sonnabend, 14. Juli, wieder aufgenommen. Bis dahin nutzen Sie bitte unter anderem unser Partnerschaftsangebot mit dem Freibad Düderode, zu dem man bis zum 5. August noch günstig mit dem EcoBus gelangen kann. Sollte sich an der geplanten Wiederöffnung etwas ändern, werden wir darüber hier informieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wir arbeiten daran, das Bad für sie alle zukunftfähiger zu machen.

Hochwasser diese Woche: Flutschutz und Feuerwehr retten den Weiterbetrieb

Hallo zusammen,

zur Information für alle: Wir haben es ohne großen Schaden überstanden, der Normalbetrieb läuft weiter. Es waren jedoch sehr kritische Stunden am Dienstagabend und letzte Nacht.

Ausgelöst wurde das Hochwasser vom Starkregen in der Heberbörde, dort hatte es  Dienstag Nachmittag/frühen Abend 3-4 Stunden am Stück sehr stark geregnet. Die dadurch ausgelöste Flutwelle erreichte uns ab ca. 18 Uhr und das Wasser stieg bis kurz vor Mitternacht fast so weit an wie vor zwei Jahren.

Dank der Hochwasserwände um das Solebad wurde das Wasser jedoch soweit abgebremst, dass es nicht so schnell in den Keller laufen konnte. Und Dank des sehr engagierten Einsatzes der Bad Gandersheimer freiwilligen Feuerwehr, die mit zusätzlichen Sandsäcken und vor allem sehr guten Tauchpumpen einrückte, konnte das Schlimmste verhindert werden.

Das Wasser drang dennoch auch durch die Wände hindurch (Ritzen und Belüftungsschlitze) und auch von unten (Grundwasser?) ins Gebäude ein. Zwischenzeitlich war die Hauptstromversorgung gefährdet, da im Bereich der Rampe zum Keller neben dem Haupteingang Wasser von unten in den Hauptsicherungsraum von AVACON eindrang. Warum und woher dort das Wasser kam ist noch nicht geklärt. Die Feuerwehr war jedoch gut gerüstet und hatte bereits Notstromaggregate bereit gestellt.

Wir werden auf jeden Fall einige Dinge nachrüsten müssen, denn wir haben insgesamt großes Glück gehabt, dass im großen und ganzen alles trocken geblieben ist.

Im Namen der Betriebsgenossenschaft möchte ich allen Helferinnen und Helfern und vor allem Katrin Turzer und Claus Noleppa und der Bad Gandersheimer freiwilligen Feuerwehr für ihren Einsatz herzlich danken.

Heute scheint wieder die Sonne und die Rehasportkurse laufen gerade wie gewohnt weiter, so als ob nichts geschehen wäre.

Herzliche Grüße,

Hardy Ehrhardt

Nachtrag: Am Freitag kam das Wasser trotz eines gewaltigen Wolkenbruchs und neuer Überschwemmungen in der Heberbörde nicht mehr bis in den Kurpark und an die Flutschutzwände.

Ein Videoeindruck der Lage am Dienstag vor dem Feuerwehreinsatz:

Hinweis auf die Sommer-Revisionswochen

Liebe Gäste des Sole-Waldschwimmbades.

Leider kann wegen des Verzichts, in diesem Jahr das Freibad zu öffnen, nicht parallel dazu in der Halle an nötigen Revisionen gearbeitet werden. Daher ist es leider unumgänglich. die Halle in den Sommerferien für etwa zwei Wochen „vom Netz“ zu nehmen, sprich ganz zu schließen. Aufgrund der Erfahrungen, dass viele Eltern und Schüler gleich in den ersten zwei Sommerferienwochen in Urlaub fahren, ist dieser Zeitraum dafür ausgewählt worden.

So sieht der Zeitplan für die Arbeiten aus: Sonntagabend, 1. Juli, wird nach Ende des Betriebes das Wasser im Nichtschwimmerbecken abgelassen, ab Montag, 2. Juli, bis einschließlich Freitag, 13. Juli, ist das Hallenbad aufgrund Revisionsarbeiten dann ganz geschlossen.

Wir hoffen, dass wir am Samstag, den 14. Juli wieder aufmachen können und alle Arbeiten abgeschlossen sind. Mit den Arbeiten wollen wir den sicheren und attraktiven Weiterbetrieb des Bades sichern. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Nachtrag: Während dieses Zeitraumes läuft auch noch das EcoBus-Pilotprojekt, mit dem zum Beispiel kostengünstig das Freibad in Düderode erreicht werden kann. Mehr dazu in Kürze.

Ein Wort zum Thema Datenschutz…

Der ist ja in den letzten Wochen ganz großes Thema wegen des 25. Mai, an dem die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) umgesetzt sein musste. Auf unserer Webseite unter dem Punkt „Datenschutzerklärung“ und auch im Nachrichtenblog ganz unten links unter „Datenschutz“ erhalten Sie Hinweise darauf, welche Daten bei uns erhoben und gegebenenfalls gespeichert werden und wie wir damit umgehen. Die Betriebsgenossenschaft hat bei der Umsetzung der Verordnung Unterstützung durch den Genossenschaftsverband erhalten und nimmt generell den Umgang mit fremden Daten sehr ernst. Auch Aufruf und Nutzung des Webuaftrittes oder des Nachrichtenblogs geben uns von Ihnen nicht mehr an die Hand, als unbedingt nötig. Sie können also unseren Internetauftritt weiter jederzeit besuchen, ohne sich Sorgen um eventuelle Datensammlungen machen zu müssen.

Aktueller Status des Bades

Wie versprochen wollen wir sie über Aktuelles auf dem Laufenden halten:

Nachdem das Bistro nun seit einigen Wochen endlich wieder genutzt werden kann, ist in der Zwischenzeit nun auch mit der Stadt eine Einigung über eine Lösung gefunden worden. Die Betriebsgenossenschaft ist ab Mai offiziell Pächter der Fläche und darf sie bewirtschaften. Da die vorherigen Privatpächer alles ausgebaut haben, was nicht vertraglich als städtisches Eigentum gelistet war (und das war praktisch nichts), stehen dafür im Moment nur der große Snackautomat und der Kaffeeautomat und das eigene Biergartenmobiliar zur Verfügung. Sie werden so im Durchgang zur Freiterasse positioniert, dass man sich dort sowohl vom Bistro als auch vom Bad aus versorgen kann. Dazu ist die Zugangstür ins Hallenbad wieder geöffnet worden. In Planung ist die kurzfristige Anschaffung eines zweiten Kaffeeautomaten. Zu bestimmten besonderen Gelegenheiten wird auch der Grill des Fördervereins sicher wieder reaktiviert werden.

Zur Zeit läuft der normale Hallenbadbetrieb mit Freiluftangebot. Das heißt, Besucher des Bades schwimmen und baden im Hallenbad, können aber über die Schiebetür und die Durchschreitebeckentür das Hallenbad auf die Sonnenterrasse verlassen. Dort stehen Liegen bereit, um sonnenbaden zu können. Ebenso kann die gesamte Liegewiese westlich der Gande benutzt werden, dazu gehört auch das Beachvolleyballfeld. Der Weg zurück in die Schwimmhalle muss durch das Durchschreitebecken führen, um die Verschmutzung der Halle so gering wie möglich zu halten. Unser Motto dieses Jahr lautet: „Schwimmen bei jedem Wetter unter dem Hallendach – Sonnenbaden im Freien auf der Liegewiese“.

Leider muss auch das Hallenbad im Juli einmal für knappe 14 Tage geschlossen werden, um einige unumgängliche Arbeiten durchführen zu können. Dafür ist der Zeitraum 2. bis 13. Juli vorgesehen. Die ersten beiden Wochen der Sommerferien, in denen viele auch gleich in den Urlaub fahren. Für diese Schließungszeit wird schon jetzt um Verständnis gebeten.