Jammern hilft niemandem: Ein Wort in eigener Sache

Sehr geehrte Freunde und Nutzer des Sole-Waldschwimmbades Bad Gandersheim.

Aus neuerlich gegebenen Anlass möchten wir uns in eigener Sache an Sie wenden. Grund dafür sind Aussagen und Veröffentlichungen über das Sole-Waldschwimmbad, die leider eine gebotene Sachlichkeit vermissen lassen. So wie unterstehender Beitrag eines Gandersheimer Hobby-Bloggers vom 6. Juli sowie die nachfolgenden Reaktionen darauf.

Zum wiederholten Male ist in diesem Blog der Umstand des Verzichts auf eine Freibadsaison im Solewaldschwimmbad im – geradezu vorwurfsvoll anklagenden – Jammerton zum Thema gemacht worden. In keinem Fall ist dabei aber auf die Ursachen und Gründe dafür eingegangen worden – obwohl die bekannt und öffentlich gemacht worden sind –, sodass die Leser dieses Blogs geradezu irregeführt werden. Ohne Hintergrund kann es natürlich auch keinerlei Verständnis für eine allen Betroffenen unliebsame Maßnahme geben. Die Betriebsgenossenschaft bittet daher darum, sich auch der Gründe für diese Entscheidung anzunehmen, und nicht einfach in das stimmungstriefende Klagelied des Bloggers einzufallen.

Niemand in der Betriebsverantwortung ist die Entscheidung, das Freibad 2018 nicht zu öffnen, leicht gefallen. Schließlich hat es sich die Betriebsgenossenschaft, die großteils ehrenamtlich arbeitet, zur großen Aufgabe gemacht, das Bad am Leben zu erhalten, was inzwischen seit acht Jahren – und nicht selten unter größten Problemen – gelingt. Und hätte zum Zeitpunkt der Entscheidung im Frühjahr jemand sicher voraussagen können, dass es einen Jahrhundertsommer geben werde, wäre sie vielleicht auch noch einmal um ein Jahr aufgeschoben worden.

So aber musste eine Entscheidung auf Basis wirtschaftlicher Fakten gefällt werden:

– Die Genossenschaft hätte ein Kostenvolumen von rund 70.000 Euro einsetzen müssen, um das Freibad 2018 öffnen zu können. Das hätte nur die wichtigsten Sanierungsbedarfe gedeckt, keinesfalls aber für die weiterhin erforderliche Sanierung dreier, gigantischer Filter im Hallenbadkeller gereicht.

– Im vergangenen Jahr kamen rund 13.000 Gäste ins Freibad. Beim einen Durchschnittseintritt (aus Erwachsenen und Kindern) von ca. drei Euro, wären das knapp 40.000 Euro Einnahme. Schon das würde nicht annähernd die Startkosten decken.

– Hinzugerechnet werden müssen auf der Kostenseite aber die Ausgaben für Wasser, Heizung (in schlechten Sommern besonders teuer!) und Personal, das im Sommer Überstunden aufbaut bzw. durch Rettungsschwimmer unterstützt werden muss. Die Schere zwischen Kosten und Einnahmen wäre dadurch noch weiter aufgegangen, die Genossenschaft müsste im Restjahr dieses Defizit ausgleichen, um keine weiteren Bilanzdefizite einzufahren. Im Vorjahr waren dies (aufgrund Sanierungsarbeiten nach Hochwasser) 56.000 Euro Fehlbetrag!

Diese Gründe sind an sich schon hinreichend, um von einer Freibadsaison Abstand zu nehmen. Nun wäre eine solche Entscheidung ohne weitere Schritte kaum verständlich. In eben solche haben sich Betriebsgenossenschaft und Stadt Bad Gandersheim (die nach wie vor Eigentümer des Bades ist!) ebenfalls seit dem Winter begeben und sind mit Hilfe von Fachleuten daran gegangen, Perspektiven zu entwickeln, mit welchen Maßnahmen die gesamte Anlage zukunftsfähig gemacht werden kann. Darüber ist nach den Vorstellungen möglicher Maßnahmen z.B. im Gandersheimer Kreisblatt ausgiebig berichtet worden.

Solche Maßnahmen sind angesichts eines vermutlichen Investitionsvolumen von rund 2,5 Millionen Euro aber weder in ein oder zwei Jahren machbar noch gibt es dafür schon konkrete Entscheidungen oder Förderzusagen. Der Rat der Stadt will das Thema im August in einer Zusatzsitzung voranbringen. Danach würden zwei bis drei Jahre Umgestaltung im Freibad erfolgen, um deutlich vor der Landesgartenschau eine modernisierte und aktuellen Erfordernissen entsprechende Anlage zu bekommen, mit der dann auch ein wirtschaftlicher Betrieb gefahren werden kann.

Diese Zeit ist für alle Betroffenen hart und ohne Zweifel der Verzicht bedauernswert. Jeder sollte aber auch bedenken, was im Falle des Nichthandelns geschehen würde. Die Aussicht, dass weder eine Betriebsgenossenschaft – weil sie die Kosten nicht menr tragen kann – noch eine Stadt, die das erst recht nicht kann und will (Zukunftsvertrag!), zu einer Badbetreibung in der Lage wären, ist um einiges erschreckender, denn dann stünden wir wieder vor den Perspektiven des Jahres 2008, als die Stadt den Schlüssel umgedreht hat und Bad Gandersheim gar kein Bad mehr hatte.

Darum bitten wir Sie: Einfaches Jammern und Klagen hilft niemandem. Das Hallenbad wird weiterbetrieben und ist das Rückgrat eines Gandersheimer Solebadbetriebes, der mit vereinten Kräften in einigen Jahren mit einem völlig modernisierten Bad eine echte Perspektive für Jahrzehnte erfolgreichen Betriebes bekommen sollte. Und ja: Dabei spielt auch die kommende Landesgartenschau eine wichtige Rolle, und zwar eine sehr förderliche.

Wir würden uns sehr freuen, wenn diese Ausführungen ein wenig mehr zu Verständnis für unpopulär erscheinende, aber einfach unumgängliche Entscheidungen beitragen würden. Teilen Sie diese bitte auch mit Freunden und anderen Menschen, die vielleicht noch nicht auf dem gleichen Wissensstand sind.

Für ein starkes, schönes Sole-Waldschwimmbad in Bad Gandersheim.

Mit ihrer und aller uns Gewogenen Hilfe.

Es dankt Ihnen

die Betriebsgenossenschaft Sole-Waldschwimmbad

Sanierungswochen haben begonnen

Werte Freunde und Nutzer des Sole-Waldschwimmbades.

Es tut uns – erst recht angesichts des fortgesetzt wunderbaren Sommers – in der Seele weh, in diesen Tagen das Bad vom Netz nehmen und schließen zu müssen, doch die Sanierungsarbeiten im Hallenbadkeller und an der Technik geben uns keinen Aufschub. So haben wir am Montag mit dem zweiwöchigen Sanierungszeitraum begonnen. Unter anderem muss die sogenannte Schwallkammer (ein Zulaufbecken für Nachfüllwasser) grundüberholt und saniert werden, bekommt unsere Technik eine moderne Wasseranalyseanlage, die den Chlorgehalt und andere Wasserparameter fortwährend misst und gegebenenfalls anpasst, und sind eine Reihe weiterer Arbeiten an der Haustechnik durchzuführen. Sollte alles einigermaßen wie geplant verlaufen, wird der Badbetrieb am Sonnabend, 14. Juli, wieder aufgenommen. Bis dahin nutzen Sie bitte unter anderem unser Partnerschaftsangebot mit dem Freibad Düderode, zu dem man bis zum 5. August noch günstig mit dem EcoBus gelangen kann. Sollte sich an der geplanten Wiederöffnung etwas ändern, werden wir darüber hier informieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wir arbeiten daran, das Bad für sie alle zukunftfähiger zu machen.

Hochwasser diese Woche: Flutschutz und Feuerwehr retten den Weiterbetrieb

Hallo zusammen,

zur Information für alle: Wir haben es ohne großen Schaden überstanden, der Normalbetrieb läuft weiter. Es waren jedoch sehr kritische Stunden am Dienstagabend und letzte Nacht.

Ausgelöst wurde das Hochwasser vom Starkregen in der Heberbörde, dort hatte es  Dienstag Nachmittag/frühen Abend 3-4 Stunden am Stück sehr stark geregnet. Die dadurch ausgelöste Flutwelle erreichte uns ab ca. 18 Uhr und das Wasser stieg bis kurz vor Mitternacht fast so weit an wie vor zwei Jahren.

Dank der Hochwasserwände um das Solebad wurde das Wasser jedoch soweit abgebremst, dass es nicht so schnell in den Keller laufen konnte. Und Dank des sehr engagierten Einsatzes der Bad Gandersheimer freiwilligen Feuerwehr, die mit zusätzlichen Sandsäcken und vor allem sehr guten Tauchpumpen einrückte, konnte das Schlimmste verhindert werden.

Das Wasser drang dennoch auch durch die Wände hindurch (Ritzen und Belüftungsschlitze) und auch von unten (Grundwasser?) ins Gebäude ein. Zwischenzeitlich war die Hauptstromversorgung gefährdet, da im Bereich der Rampe zum Keller neben dem Haupteingang Wasser von unten in den Hauptsicherungsraum von AVACON eindrang. Warum und woher dort das Wasser kam ist noch nicht geklärt. Die Feuerwehr war jedoch gut gerüstet und hatte bereits Notstromaggregate bereit gestellt.

Wir werden auf jeden Fall einige Dinge nachrüsten müssen, denn wir haben insgesamt großes Glück gehabt, dass im großen und ganzen alles trocken geblieben ist.

Im Namen der Betriebsgenossenschaft möchte ich allen Helferinnen und Helfern und vor allem Katrin Turzer und Claus Noleppa und der Bad Gandersheimer freiwilligen Feuerwehr für ihren Einsatz herzlich danken.

Heute scheint wieder die Sonne und die Rehasportkurse laufen gerade wie gewohnt weiter, so als ob nichts geschehen wäre.

Herzliche Grüße,

Hardy Ehrhardt

Nachtrag: Am Freitag kam das Wasser trotz eines gewaltigen Wolkenbruchs und neuer Überschwemmungen in der Heberbörde nicht mehr bis in den Kurpark und an die Flutschutzwände.

Ein Videoeindruck der Lage am Dienstag vor dem Feuerwehreinsatz:

Hinweis auf die Sommer-Revisionswochen

Liebe Gäste des Sole-Waldschwimmbades.

Leider kann wegen des Verzichts, in diesem Jahr das Freibad zu öffnen, nicht parallel dazu in der Halle an nötigen Revisionen gearbeitet werden. Daher ist es leider unumgänglich. die Halle in den Sommerferien für etwa zwei Wochen „vom Netz“ zu nehmen, sprich ganz zu schließen. Aufgrund der Erfahrungen, dass viele Eltern und Schüler gleich in den ersten zwei Sommerferienwochen in Urlaub fahren, ist dieser Zeitraum dafür ausgewählt worden.

So sieht der Zeitplan für die Arbeiten aus: Sonntagabend, 1. Juli, wird nach Ende des Betriebes das Wasser im Nichtschwimmerbecken abgelassen, ab Montag, 2. Juli, bis einschließlich Freitag, 13. Juli, ist das Hallenbad aufgrund Revisionsarbeiten dann ganz geschlossen.

Wir hoffen, dass wir am Samstag, den 14. Juli wieder aufmachen können und alle Arbeiten abgeschlossen sind. Mit den Arbeiten wollen wir den sicheren und attraktiven Weiterbetrieb des Bades sichern. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Nachtrag: Während dieses Zeitraumes läuft auch noch das EcoBus-Pilotprojekt, mit dem zum Beispiel kostengünstig das Freibad in Düderode erreicht werden kann. Mehr dazu in Kürze.

Ein Wort zum Thema Datenschutz…

Der ist ja in den letzten Wochen ganz großes Thema wegen des 25. Mai, an dem die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) umgesetzt sein musste. Auf unserer Webseite unter dem Punkt „Datenschutzerklärung“ und auch im Nachrichtenblog ganz unten links unter „Datenschutz“ erhalten Sie Hinweise darauf, welche Daten bei uns erhoben und gegebenenfalls gespeichert werden und wie wir damit umgehen. Die Betriebsgenossenschaft hat bei der Umsetzung der Verordnung Unterstützung durch den Genossenschaftsverband erhalten und nimmt generell den Umgang mit fremden Daten sehr ernst. Auch Aufruf und Nutzung des Webuaftrittes oder des Nachrichtenblogs geben uns von Ihnen nicht mehr an die Hand, als unbedingt nötig. Sie können also unseren Internetauftritt weiter jederzeit besuchen, ohne sich Sorgen um eventuelle Datensammlungen machen zu müssen.

Aktueller Status des Bades

Wie versprochen wollen wir sie über Aktuelles auf dem Laufenden halten:

Nachdem das Bistro nun seit einigen Wochen endlich wieder genutzt werden kann, ist in der Zwischenzeit nun auch mit der Stadt eine Einigung über eine Lösung gefunden worden. Die Betriebsgenossenschaft ist ab Mai offiziell Pächter der Fläche und darf sie bewirtschaften. Da die vorherigen Privatpächer alles ausgebaut haben, was nicht vertraglich als städtisches Eigentum gelistet war (und das war praktisch nichts), stehen dafür im Moment nur der große Snackautomat und der Kaffeeautomat und das eigene Biergartenmobiliar zur Verfügung. Sie werden so im Durchgang zur Freiterasse positioniert, dass man sich dort sowohl vom Bistro als auch vom Bad aus versorgen kann. Dazu ist die Zugangstür ins Hallenbad wieder geöffnet worden. In Planung ist die kurzfristige Anschaffung eines zweiten Kaffeeautomaten. Zu bestimmten besonderen Gelegenheiten wird auch der Grill des Fördervereins sicher wieder reaktiviert werden.

Zur Zeit läuft der normale Hallenbadbetrieb mit Freiluftangebot. Das heißt, Besucher des Bades schwimmen und baden im Hallenbad, können aber über die Schiebetür und die Durchschreitebeckentür das Hallenbad auf die Sonnenterrasse verlassen. Dort stehen Liegen bereit, um sonnenbaden zu können. Ebenso kann die gesamte Liegewiese westlich der Gande benutzt werden, dazu gehört auch das Beachvolleyballfeld. Der Weg zurück in die Schwimmhalle muss durch das Durchschreitebecken führen, um die Verschmutzung der Halle so gering wie möglich zu halten. Unser Motto dieses Jahr lautet: „Schwimmen bei jedem Wetter unter dem Hallendach – Sonnenbaden im Freien auf der Liegewiese“.

Leider muss auch das Hallenbad im Juli einmal für knappe 14 Tage geschlossen werden, um einige unumgängliche Arbeiten durchführen zu können. Dafür ist der Zeitraum 2. bis 13. Juli vorgesehen. Die ersten beiden Wochen der Sommerferien, in denen viele auch gleich in den Urlaub fahren. Für diese Schließungszeit wird schon jetzt um Verständnis gebeten.

 

Es gibt viel Neues zu berichten

Verehrte Freunde und Besucher des Sole-Waldschwimmbades Bad Gandersheim.

In den letzten Wochen ist es auf unserem Internet-Portal eher ruhig und beschaulich zugegangen. Das galt keineswegs für das Leben im und rund um das Bad, wo sich enorm viel getan hat. Über das wollen wir sie hier und auf anderen Seiten in den nächsten Tagen und Wochen nach und nach genauer informieren. Vorab in Kürze in Stichpunkten, was passiert ist:

  • Anfang März hat vor dem Braunschweiger Landgericht ein Verhandlungstermin zwischen der Stadt und den (gekündigten) Bistro-Pächtern stattgefunden. Es wurde ein (für die Stadt recht kostspieliger) Vergleich geschlossen, der erfreulicherweise dazu geführt hat, dass die Pächter das Bistro noch vor Ende März endgültig verlassen haben.
  • Unmittelbar nach Räumung konnte die Betriebsgenossenschaft mit Genehmigung der Stadt die Fläche des Cafés wieder öffnen und mit eigenem Mobiliar (die Pächter haben alles mitgenommen, was nicht niet- und nagelfest war) Gästen wenigstens wieder die Möglichkeit schaffen, direkt am Badfenster zu sitzen. Dazu gibt es das auch vorher schon bestehende Angebot an koeuinen Snacks aus dem Automaten und Getränken sowie Kaffee. Zur Zeit wird geklärt, wie es mit der Bistrofläche weitergehen soll.
  • Ab Anfang Mai gilt folgende Regelung: Nutzer des gastronomischen Angebotes können die Flächen des Hallenbad-Cafés sowie Freiluftangebote vor dem Eingangsbereich eintrittsfrei nutzen. Der Zugang zur Sonnenterrasse im Bad bleibt 2018 nur Badegästen wegen der Besonderheiten des Sommerbetriebes (siehe weiter unten) vorbehalten.
  • Im Februar bereits musste eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Die sieht das Genossenschaftsgesetz vor, wenn die Höhe der Verbindlichkeiten größer ist als die ihnen gegenüberstehende Eigenkapitaldecke. In der Versammlung wurde über diesen Umstand informiert. Weitere Gefahr besteht für die Betriebsgenossenschafft zunächst nicht, die Liquidität des laufenden Betriebes ist gewähleistet.
  • In der Folge der Mitgliederversammlung beschlossen Gremien der Stadt Bad Gandersheim, der Betriebsgenossenschaft mit Sonderhilfen unter die Arme zu greifen. Dazu gehörten unter anderem 50.000 Euro Defizitabdeckung auf das wegen des verregneten Sommers schlecht gelaufene Betriebsjahr sowie Zuschüsse zu Investitionsmaßnahmen.
  • Eine besondere Entscheidung musste im Rahmen der komplexen Finanzplanung die Betriebsgenossenschaft in der Frage des Freibadbetriebes 2018 treffen. Diese fiel so aus, dass es in diesem Jahr keine Freibadsaison geben wird, weil statt dessen das dafür nötige Geld direkt in unabweisbare Sanierungen und zukunftsweisende Umgestaltungen gesteckt werden soll. Das Bad wird 2018 einen Ganzjahresbetrieb des Hallenbades haben, der ab Mai bis September als „halber Freibadbetrieb“ unter Nutzbarkeit der Liegewiese, des Volleyballfeldes und der Sonnenterrasse erhebliche Freiluftanteile hat. Nur geschwommen und gebadet werden kann allein in der Halle. Ausführliche Erläuterungen zu diese einschneidenden Entscheidung folgen.
  • Zu guter Letzt ist die Betriebsgenossenschaft bemüht, wegen dieser besonderen Umstände in diesem Jahr ein begleitendes Veranstaltungsprogramm über die Sommermonate auf die Beine zu stellen.

Soweit die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen acht bis zwölf Wochen. In den folgenden Tagen werden wir versuchen, sie über einzelne Punkte mit Details und Hintergründen zu informieren. Begleiten Sie uns durch ein in vielfacher Hinsicht spannendes Betriebsjahr.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Betriebsgenossenschaft Sole-Waldschwimmbad

Sonntag, 4. Februar: Wieder Schnuppertauchen

Die nächste Gelegenheit, sich einmal richtig mit Tauchausrüstung länger unter Wasser aufzuhalten, kurzum das Gefühl des echten Tauchens zu erleben, bietet die Tauchschule Beluga von Lutz Ahlborn am kommenden Sonntag, 4. Februar, im Bad Gandersheimer Sole-Waldschwimmbad an. Interessierte ab 14 Jahren aufwärts können ab 13 Uhr im Bad unter Anleitung erproben, ob das Tauchen etwas für sie wäre. Das Gandersheimer Hallenbad bietet dazu neben warmem, augenfreundlichen Wasser den großen Vorteil, dass im Tiefteil des Beckens bis zu 4 Meter tief getaucht werden kann. Informationen für weitere Interessenten: Büro des Sole-Waldschwimmbades, Telefon 05382 / 9588-188, oder direkt bei Tauchlehrer Lutz Ahlborn, Telefon 05551 / 996-771 oder mobil 0172 / 566 23 85. Bei Interesse an einer weiteren Tauchausbildung werden individuelle Termine vereinbart. Weitere Termine für das Schnuppertauchen stehen allen, die es zu diesem Sonntag nicht schaffen, an den Sonntagen 4. März und 15. April zur Verfügung. Auch im Sommer wird es weitere, noch nicht festgelegte Termine geben.

Mittwoch, 3. Januar: Solebad startet Frauenschwimmzeit

Es geht gleich richtig los im neuen Jahr mit neuen Akzenten, die das Solebad 2018 setzen will: Am Mittwoch, 3. Januar, wird es zum ersten Mal eine neue Schwimmzeit nur für Frauen geben. Das ist, so haben Recherchen des Solebades ergeben, in Südniedersachsen ziemlich einzigartig. Wohl gibt es in Göttingen spezielle Frauenschwimmkurse – solche folgen im Solebad ab März! – aber geschützte Schwimmzeiten nur für das weibliche Geschlecht weist ab dem 3. Januar 2018 weit und breit nur das Bad Gandersheimer Sole-Waldschwimmbad aus. Von 20 bis 22 Uhr können Frauen ganz unter sich baden, schwimmen, entspannen und das Bad genießen. Natürlich auch unter Aufsicht einer Frau, das übernimmt Bad-Mitarbeiterin Natalie Schmidt.

Das Solebad weist darauf hin, dass es sich bei dem neuen Angebot um eine Ausweitung der Schwimmzeiten handelt; normal würde der öffentliche Badebetrieb am Mittwoch ja um 20 Uhr enden, wenn die Frauenschwimmzeit beginnt. Es werden so keine bereits bestehenden Zeiten verringert, sondern echtes Neuland geschaffen.

Der Bedarf wurde schon länger reklamiert. Viele Frauen fühlen sich unwohl, wenn sie sich die Schwimmbahnen mit Männer teilen müssen, manche haben andere Gründe, lieber unter ihresgleichen schwimmen zu gehen, erst recht, wenn dies mit anderem kulturellem Hintergrund zu tun hat. All diesen potenziellen Badbesuchern aus Nah und Fern bietet das Solebad ab dem 3. Januar nun eine eigene Zeit und ist gespannt, wie diese angenommen und von den weiblichen Badegästen vielleicht auch ganz besonders ausgefüllt wird.

Ein abschließender Hinweis: Es besteht für muslimische Frauen Gelegenheit, das Bad auch mit Burkinis zu benutzen. Voraussetzung ist, dass diese aus modernen Kunstfasern bestehen. Solche Schwimmbekleidung ist über den Sporthandel und das Internet erhältlich.

Rückenkraulkurs für Erwachsene und Meerjungfrauen

Im Sole-Waldschwimmbad wird als nächster Erwachsenenkurs wieder ein Rückenkraulschwimmkurs mit Rebecca Ciernioch als Kursleiterin starten. Sie vermittelt den Teilnehmern das richtige Rückenschwimmen, wie es für Menschen vor allem mit Rückenproblemen wirksames Gegenmittel sein kann. Dazu gehört aber die korrekte Technik mt Arm- und Beinbewegung. Kursbeginn ist am Montag, 8. Januar, um 19 Uhr. Der Kurs umfasst dann zehn Abende, die immer Montag und Donnerstag von 19 bis 20 Uhr abgehalten werden. So ist der letzte Kurstag der 8. Februar. Kursgesamtkosten sind 100 Euro (Eintritt inklusive). Information und Anmeldung direkt bei den Schwimmmeistern, telefonisch erreichbar unter 05382 / 9588-184, oder an der Kasse des Solebades, telefonisch 9588-188.

Meldungen werden auch noch angenommen für die Meerjungfrauenkurse am Sonnabend / Sonntag, 6./7. Januar. An beiden Tagen jeweils 12 bis 13 und 13 bis 14 Uhr.